Der Herbst ist für die Bachpaten immer die Zeit für eine Mutprobe: Die Nistkästen entlang des Dietenbaches müssen von den Bäumen geholt und gereinigt werden.

Dazu müssen einige mutige Kletterer auf die Leiter steigen, die Kästen aus ihrer Verankerung lösen und über die Leiter nach unten tragen. Auf dem Boden werden dann die Türchen geöffnet - und gespannt warten alle auf den Moment, in dem offenbar wird, welcher Gast im vergangenen Sommer im Kasten gehaust hat. Beim ersten Arbeitseinsatz fanden die Kinder drei Meisennester - davon eines mit einem kleinen vergessenen Ei - ein Hornissennest und ein Kleibernest, das nur locker aus Holzstücken gebaut war und daher nicht in die Schule mitgenommen werden konnte. Die zweite Gruppe fand ebenfalls zwei Meisennester und ein Hornissennest und außerdem noch ein Nest, in dem wohl nach den Meisen auch noch ein Siebenschläfer gehaust hat. Das alles wurde in einem Protokoll genau festgehalten. Die Nistkästen wurden gründlich geputzt und danach wieder über die Leiter auf die Bäume zurückgebracht. Begleitet wurden die Kinder von ihrer Klassenlehrerin Gabi Kaiser und von Simon Nanz, der gerade ein Freiwilliges Ökoloigisches Jahr beim Garten- und Tiefbauamt in der Abteilung Gewässerokologie und Bachpatenschaften absolviert. Er brachte auch die Leitern, die Schutzmasken und die notwendigen Werkzeuge mit. Alle Fundstücke, die nicht verschmutzt oder schimmelig waren, wurden in díe Schule mitgenommen und dort ausgestellt, dass die anderen Kinder sie auch betrachten können.

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