Helga Lorenz von der Redaktion der Kinderseite der Badischen Zeitung besuchte im Rahmen des Projektes Zeitung in der Schule (Zisch) die Klasse 4 c. Die Kinder hatten sie zum erstenmal persönlich kennengelernt, als sie über unseren neuen Schulgarten einen Bericht für die Kinderseite schrieb, und alle freuten sich natürlich sehr, sie wieder zu sehen. Doch da die 4 c schon lange regelmäßig die Kinderseite liest und beim Gewinnspiel auch schon viele Bücher und CDs gewonnen hat, war der Name Helga Lorenz den Kindern lange vor dem ersten persönlichen Kennenlernen bekannt, denn Frau Lorenz schreibt und unterschreibt immer die Glückwunschbriefe für die glücklichen Gewinner. 

 

Chayenne: Am Mittwoch war Frau Lorenz von der Badischen Zeitung bei uns. Sie hat uns ihre Arbeit in der Redaktion der Kinderseite erklärt. Sie muss sich viele Gedanken machen, dass immer ein anderes Thema auf der Kinderseite steht. Früher gab es in der Zeitung keine farbigen Bilder, weil es noch keine Farbdrucker gab. Sie hat uns verschiedene ältere Zeitungen gezeigt und uns gesagt, dass die Zeitung früher etwas anders hergestellt wrude als heute. Die Zeitung hat sich immer wieder etwas verändert.

Emelie: Am Mittwoch war Helga Lorenz von der Badischen Zeitung schon zum zweiten Mal bei uns. Im Sommer besuchte sie uns, als sie eine Kinderseite über unser Gartenprojekt schrieb. Wir durften ihr Fragen stellen, und sie hat uns vieles erklärt. Sie hat uns auch alte Badische Zeitungen gezeigt, und wir haben die erste Badische Zeitung bekommen, die nach dem Krieg am 1. Februar 1946 erschienen ist. B. Zetti ist 2003 geboren, seinen Namen hat er von Kindern bekommen, die damals an Zisch teilgenommen haben. 2005 wurden dann Betti Z. geboren. Wir wurden in Gruppen eingeteilt und immer vier Kinder durften einen Witz für die Kinderseite aufschreiben. Am Ende hatten wir fünf Witze und haben abgestimmt, welchen Frau Lorenz für die nächste Kinderseite mitnehmen soll. Der Tag war sehr schön, und es wäre schön, wenn Frau Lorenz uns noch einmal besuchen würde.

Angelina: Am Mittwoch, 5. 12. kam ein Überraschungsgast zu uns in die Klasse 4 c. Es war Helga Lorenz von der Badischen Zeitung. Ich habe mich sehr gefreut, dass sie wieder bei uns war. Wir haben ihr viele Fragen gestellt, z. B.: "Wie viele Kinderseiten haben Sie schon gemacht?" Se hat lächelnd geantwortet: "Ich arbeite seit 11 Jahren in der Kinderseitenredaktion." Wir mussten nun ausrechnen, wie viele Kinderseiten das ergibt. Man musste 11 mal 52 rechnen, also waren es 572 Kinderseiten. Dann fragte sie: "Kennt ihr gute Witze? Der beste Witz kommt auf die Kinderseite." Ich war mit Alisa, Emelie und Cornelia in der Gruppe. Wir hatten viele Witzideen, aber wir haben dann meinen Witz aufgeschrieben. Als alle Gruppen ihren Witz vorgelesen hatten, haben wir abgestimmt. Unser Witz und der einer anderen Gruppe hatten 8 Stimmen. Leider war unser Witz etwas zu lang, und der Witz der anderen wurde für eine Kinderseite ausgewählt. Doch Frau Lorenz nahm auch meinen Witz mit, denn manchmal machen sie eine ganze Witzseite, und da kommt dann mein Witz auch rein. 

Alisa: Helga Lorenz hat uns in der Schule besucht. Sie erzählte uns, dass 1946 die Badische Zeitung zum ersten Mal nach dem Krieg wieder gedruckt wurde. Aber damals gab es wegen dem Krieg keine Farben und deshalb waren in der Zeitung keine farbigen Bilder, sondern nur Zeichnungen. Die Zeitung hat damals 20 Pfennig gekostet, heute kostet sie 1,30 Euro. Die Todesanzeigen wurden damals nur durch dicke schwarze Balken gekennzeichnet. Frau Lorenz arbeitet seit 2001 bei der Badischen Zeitung. Ich denke, unsere Klasse hat einiges dazu gelernt.

Valeria: Wir durften Frau Lorenz viele Fragen stellen und sie beantwortete uns alle. Sie hat uns erzählt, wie früher die Zeitungen hergestellt wurden. Wir haben ein Spiel gespielt, bei dem wir raten mussten, wie der Erfinder des Buchdrucks heißt. Frau Lorenz hat uns eine Zeitung aus dem Jahr 1946 geschenkt und einige Zeitungen aus verschiedenen Jahren gezeigt. Danach durften wir Witze aufschreiben, den besten Witz nahm Frau Lorenz für die Kinderseite mit. Zum Schluss hat mir Frau Lorenz persönlich mein gewonnenes Buch vom Detektiv Heinz Schlapp gegeben. Ich hatte beim Gewinnspiel der Kinderseite die richtige Lösung abgegeben und das schöne Buch gewonnen. Darüber habe ich mich sehr gefreut. 

Emily: Frau Lorenz kam zur Tür herein und alle waren überrascht, denn Frau Kaiser hatte uns vorher nichts verraten. Sie hat uns eine Zeitung aus dem Jahr 1946 gezeigt, und alle waren erstaunt, dass die Zeitung so anders ausgesehen hat. Damals hat eine Zeitung 20 Pfennig gekostet. Als Adolf Hitler an der Macht war, mussten die Zeitungsleute schreiben, was er wollte. Danach durften die Reporter wieder schreiben, was sie selbst meinten.

Lisa K.: Am 5. 12. kam Frau Lorenz als Überraschungsgast zu uns. Am Anfang durften wir ihr ein paar Fragen stellen. Sie brachte uns die Zeitung vom 1. Februar 1946 mit. Wir mussten auf der letzten Seite ein wichtiges Thema suchen. Ich schaute mir die Familienanzeigen ganz genau an. Frau Lorenz ist die Chefin der Redaktion Kinderseite, und wir durften in Gruppen Witze für die Kinderseite aufschreiben. Der Tag war sehr schön.

Tarkan: Als erstes haben wir Frau Lorenz mit einem Lied begrüßt. Wir haben ihr Fragen gestellt, z. B. seit wie vielen Jahren sie bei der BZ arbeitet oder wie viele Kinderseiten sie schon hergestellt hat. Frau Lorenz hat alle Fragen beantwortet. Sie hat uns die Badische Zeitung von 1946 und noch andere gezeigt. Dann haben wir einen Wettbewerb gemacht: Wir wurden in Gruppen eingeteilt und mussten Witze aufschreiben. Den besten Witz hat Frau Lorenz für die Kinderseite mitgenommen. Am Ende haben wir Frau Lorenz mit einem Lied verabschiedet.

Lisa G.: Wir Kinder begrüßten Frau Lorenz und stellten ihr viele Fragen. Sie fragte uns, welche Themen den Kindern wohl auf der Kinderseite gefallen würden. Wir antworteten: Kinder aus aller Welt, Frieden, Themen über die Schule, über das Weltall, die Natur, den Körper, Tiere, Sport, Experimente usw. Dann hat uns Frau Lorenz den Auftrag gegeben, einen Witz für die Kinderseite zu schreiben. Das haben wir alle in Gruppen gemacht. Dann war es soweit: Endlich wurde abgestimmt. Leider gewann nicht der Witz unserer Gruppe. Am Ende haben wir für Frau Lorenz noch ein Abschiedslied gesungen.

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