Berichte 2015

Die Adolf-Reichwein-Schule nimmt an dem Projekt „ Erzählen, Zuhören, Weitererzählen“   teil. In der ersten Phase des zweijährigen Projekt kamen professionelle Märchenerzähler wöchentlich in die ersten Klassen, um die Sprachkompetenz der Kinder zu erhöhen. Parallel dazu wurden Lehrer als Märchen- und Geschichtenerzähler fortgebildet. Dieses Schuljahr nun startete der zweite Teil des Projekts. Die fortgebildeten Lehrer erzählen in einem festgelegten Rhythmus in den zweiten Klassen.

Mucksmäuschenstill und nachdenklich wurde es, als eine Lehrerin in der 2b erzählte, auf welche besondere Weise sie und ihre Familie früher Weihnachten feierten.

Viel gelacht wurde, als eine andere Kollegin während des Erzählens immer wieder in eine Tüte griff und ihre Kopfbedeckung fortwährend passend zur Geschichte änderte. Die Kinder durften sich zunächst Figuren wünschen, die in der Geschichte eine Rolle spielen sollten. Mit Bravour baute die Lehrerin die gewünschten Protagonisten in die Geschichte ein. Die Kinder kicherten, wenn ihre Figuren auftauchten. Die größten Lacher aber brachten die Kopfbedeckungen. Witzig, sagten die Kinder. „Du siehst witzig aus.“

Mit großer Freude wurde an der Adolf-Reichwein-Schule die interfraktionelle Anfrage von B'90/Die Grünen, CDU, SPD und Freien Wählern aufgenommen.

Bereits im Jahr 2010 hat die Adolf-Reichwein-Schule gemeinsam mit der Stadt den Antrag auf Einrichtung des Ganztagsbetriebs gestellt. Seit 2012 war die Schulleitung zeitweise wöchentlich im Bauausschuss vertreten, um die Pläne für den Neubau gemeinsam mit städtischen Ämtern und Architekten möglichst pädagogisch wertvoll umzusetzen. Anfang des Jahres 2014 konnten die Neubaupläne dann in ein fertiges Konzept überführt werden.

Im Anschluss wurde die Sanierung der vorhandenen Gebäude ebenfalls erarbeitet und auch hier die Anforderungen der Nutzer in hohem Maße berücksichtigt. Auch hierzu gibt es mittlerweile fortgeschrittene Planungen. Die unten angefügten Bilder zeugen von der Notwendigkeit einer baldigen Komplettsanierung: Nicht nur Toiletten sondern auch Elektrik und Brandschutz sind dringlich auf einen aktuellen Stand zu bringen, um einen angemessenen Schulbetrieb zu gewährleisten.